Öfter mal was neues

Sonderausstellungen

11.12.2025 – 12.04.2026

Flüsse ohne Wasser

Jahrhundertelang bestimmte vor allem Hochwasser das Denken und Handeln der Rheinanlieger. Jedes Dorf entlang des Flusses hat seine Hochwassermarken und Geschichten von Überflutungen. Vor allem
im letzten Jahrzehnt beschäftigten aber eher Meldungen über Niedrigwasser die Medien.

Die vom Umweltbildungszentrum "Schatzinsel Kühkopf" konzipierte Sonderausstellung ordnet das Phänomen Niedrigwasser in den allgemeinen auenökologischen Kontext ein und beschreibt die Folgen für das Ökosystem Flussaue
und die Wirtschaft. Aufbauend auf einer langjährigen Abflussstatistik werden auf 10 Tafeln die temporären Auswirkungen und langfristigen Folgen von gehäuften Niedrigwasserphasen veranschaulicht. Dabei stehen nicht nur die Folgen für die flussbegleitenden Ökosysteme im Fokus - auch die Auswirkungen auf Schifffahrt, Trinkwasserversorgung und Wirtschaft werden beschrieben.

Ergänzend finden sich in der Ausstellung Bilder regionaler Fotografen sowie Kurzvideos, ein Memory, eine Malwand und ein Pressespiegel mit einer kleinen Auswahl von Online-Artikeln der BNN zu diesem Thema.

 

03.03.2026 – 12.04.2026

Arten des Jahres 2026 am Oberrhein

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 30 Pflanzen- und Tierarten zu „Arten des Jahres“ gekürt. Damit soll auf die biologische Vielfalt in unserem Lande und auf die Bedeutung einer jeden Art für intakte und stabile Ökosysteme sowie deren Schutz aufmerksam gemacht werden.

Einige der Arten des Jahres 2025 kommen auch am Oberrhein vor, zum Beispiel: Spanische Flagge, Moorfrosch, Winterlinde, Großes Mausohr, Garten-Blattschneiderbiene und Wiesen-Glockenblume

Die bebilderten Poster, eine Präsentation, Infobroschüren und Ausmalbilder laden zur Beschäftigung mit den Arten des Jahres ein und erläutern, wie wir sie schützen können.

 

26.03.2026 – 12.04.2026

Osterhasenstall 

Zur Osterzeit richten wir wieder unseren (Oster-) Hasenstall ein. Ergänzende Schautafeln informieren über den Lebensraum und die Gefährdung unserer Feldhasen und Wildkaninchen.

 

22.04.2026 – 20.09.2026

Tarnen & Täuschen

Die meisten Tiere sind in der freien Natur ihren natürlichen Fressfeinden ausgesetzt. Viele Säugetiere, Vögel und Reptilien, aber auch Wirbellose wie Insekten, verstehen es bestens, sich (nahezu) unsichtbar zu machen, sie „verschmelzen“ mit der umliegenden Landschaft. Die Anpassung an die Umgebung erfolgt dabei oft durch Musterung oder Tarnfarben. Auch Raubtiere tarnen sich, um von ihrer potenziellen Beute so spät wie möglich entdeckt zu werden. Beeindruckend ist außerdem die saisonale Tarnung, etwa beim Alpen-schneehuhn, Hermelin und Schneehasen, deren Outfit sich im Winter weiß färbt.
 

Die Naturfotografen-Familie Hofmann aus Kempten im Allgäu zeigt in ihrer Fotoausstellung im Naturschutzzentrum wie spannend, faszinierend und manchmal schier unglaublich die Tarnung und Täuschung in der Tierwelt ist. Viel Freude beim Entdecken der „Unsichtbaren"!

 

16.10.2026 – 07.03.2027

Drecksarbeit: der Mikrokosmos unter unseren Füßen

Unsere Böden sind eine Welt im Verborgenen, und sie stecken voller Leben - vorausgesetzt sie sind „natürlich“ und gesund. Die Foto-Ausstellung möchte die fast immer Unsichtbaren sichtbar machen, damit die wichtigsten Tiere der Welt wahrnehmbar werden - die, an deren Überleben unser eigenes hängt.

In der extremen Vergrößerung eines Rasterelektronenmikroskops enthüllen Fotografien eine Welt, die wie Science-Fiction anmutet, sich aber tagtäglich unter unseren Füßen abspielt.

Der Kosmos des Allerkleinsten ist das Spezialgebiet von Nicole Ottawa und Oliver Meckes. Als eye of science hat sich das Paar international einen Namen gemacht und zahlreiche Preise gewonnen. Statt nur der Wissenschaft zu dienen, haben sie die Rasterelektronenmikroskopie zur Kunstform erhoben.


04.12.2026 – 10.01.2027

Der kleine Weihnachtsstall

Zur Weihnachtszeit richten wir wieder eine Weihnachtskrippe mitten im Auenwald ein. Die Krippenszene vom Stall zu Bethlehem wird mit lebensgroßen Figuren von Hans Wetzl dargestellt.